Floor4Quality


 

"Gemeinsam auf dem Weg zum natürlichen Gleichgewicht, um das sich in einer Zusammenarbeit alles dreht"


Artikel:

Auf diese Seite können
Sie wahre Geschichten und Artikel
von Floor van den Dungen über ihre Arbeit mit Pferden lesen.


Die energetische Fernbehandlung eines Pferdes

Da für viele Menschen die energetische Fernbehandlung eines Pferdes noch ein unbekanntes Gebiet ist, möchte ich ein bisschen mehr darüber erzählen. Bei einer solchen Fernbehandlung nehme ich Kontakt auf mit dem energetischen Feld des Pferdes. Alles, was lebt, besteht nämlich aus Energie und über diesen Weg kann eine Verbindung hergestellt werden. Im energetischen Feld werden unter anderem die emotionalen Erfahrungen eines Pferdes gespeichert. Wenn ein Pferd seine Erfahrungen nicht richtig verarbeiten konnte, können dort Blockaden entstehen. Solche energetischen Blockaden sind oft das Ergebnis menschlichen Handelns. Diese Blockaden können in jedem Alter auftreten, vom Fohlen bis zum erwachsenen Pferd. Blockierte Energie im Pferd kann störend wirken und körperliche Beschwerden verursachen. Dies kann mit etwas Kleinem beginnen. Wenn der Grund dafür nicht identifiziert und beseitigt wird, kann sich das nach einiger Zeit zu einem größeren Problem entwickeln.

Bei der energetischen Fernbehandlung richte ich mich auf das, was sich auf einer tieferen Schicht in einem Pferd abspielt. Ich nehme Kontakt auf und berühre dann vorsichtig das Wesen des Pferdes, in vollkommener Hingabe, ohne Forderungen oder Erwartungen bezüglich des Pferdes. Ich kann mich dann in aller Ruhe ganz auf das Pferd konzentrieren. Nachdem ich auf diese Weise ein Pferd erst einmal "gelesen" und dabei gesehen habe, was vor sich geht, kann ich mit einer Fernbehandlung beginnen, mit der ich die Blockaden reduziere oder manchmal auf einmal vollständig beseitige. Für mich ist dies eine reine, direkte und ergänzende Vorgehensweise, neben "Live"-Unterricht,
-Training, -Beritt und -Korrektur von Pferden. Es ist wichtig, dass das Pferd vollständig frei wieder das tun kann, was es gut kann. Und meistens wirkt sich dies auch auf das Umfeld aus und auf den direkten Besitzer, sodass Mensch und Pferd gemeinsam weitermachen können.

Die energetische Fernbehandlung ist eine Grauzone, also ein Bereich, der nicht rational angegangen werden kann. Das Endergebnis ist jedoch in der Realität deutlich sichtbar und spürbar. Das sind positive Veränderungen, die der Besitzer dann auch beim Pferd feststellt. Manchmal laufen Pferde mit einer energetischen Blockade herum, die zu körperlichen Problemen geführt hat, die normalerweise von einem Tierarzt nicht leicht zu lösen sind. Es handelt sich dann um eine tiefere Energiestörung, durch die ein Pferd in einen Teufelskreis geraten ist, aus dem es nicht mehr aus eigener Kraft herauskommt.

Das Schöne an der energetischen Arbeit ist, dass sie der Natur des Pferdes und des Menschen nahe ist. Dadurch reagiert ein Pferd fast unmittelbar auf eine Behandlung. Schließlich lebt ein Pferd im Jetzt und zeigt jede Veränderung sofort. Ist das Pferd erst einmal befreit von seinen Blockaden, dann können seine Selbstheilungskräfte wieder aktiviert werden und kann sein inneres Feuer wieder auftauchen. Die Behandlung erzwingt nichts in dem Pferd. Das Pferd erhält heilende Energie und gibt während dieses Prozesses an, wann es reicht, sodass es seinen Weg dann selbst weitergehen kann.

Nachdem ich ein Pferd behandelt habe, erhält der Besitzer einen Bericht, in dem die wesentlichen Punkte dieser energetischen Behandlung aus der Ferne beschrieben werden, wie

                 die charakteristischen Eigenschaften dieses Pferdes,

                 die Spannungen und Störungen, die ich im Energiefeld
dieses Pferdes beobachtet habe,

                 Art und Dauer der Behandlung, die ich gegeben habe,

                 die erwartete energetische Wirkung, kurz- und langfristig,

                 ein Leitfaden für die Nachsorge zu Hause durch den Besitzer
des Pferdes.

Denn das Pferd soll nach der Behandlung seine Selbstheilungskräfte einsetzen können, um die Genesung fortzusetzen und einen Rückfall zu verhindern.

Wenn Sie an einer Fernbehandlung interessiert sind, können Sie mich über das Kontaktformular kontaktieren.



In einem Artikel steht ein kurzes Stück über die energetische Fernbehandlung,
die ich einem Pferd gegeben habe:

Der Artikel wurde am 28. Dezember 2017 im niederländischen Online-Magazin WantToKnow veröffentlicht: 

https://www.wanttoknow.nl/overige/van-slachtbank-naar-catwalk/

Floor van den Dungen hat uns vor zwei Wochen ebenfalls einmal geholfen. Floor hat einen sehr schönen Artikel über Pferde auf dieser Webseite geschrieben:

http://www.wanttoknow.nl/dossiers/inspiratie/meelezen/  

Von Belgien aus gab sie unserem Pferd Maya Fernbehandlungen. Die ersten Tage danach bemerkte ich allerdings keine große Veränderung an Maya. Sie war schüchtern und ängstlich und ging eher weg, statt zu mir zu kommen. Aber ... nach ein paar Tagen änderte sich das komplett. Jetzt kommt sie spontan, um zu schnüffeln und zu untersuchen, wer auf ihrem Land steht, und wirkt viel entspannter und selbstsicherer. Der umfassende Bericht, den Floor darüber geschrieben hat, was alles in Maya lebt und was sich in ihr abspielt, bringt viel Klarheit darüber, wer und was Maya ist. Und so können wir ihr noch besser bieten, was sie braucht. Deshalb empfehle ich Floor wärmstens jedem, der einem Tier in Not helfen möchte oder Probleme mit seinem eigenen Pferd hat.

Maya, als wir sie zum ersten Mal sahen. Ihr Fohlen starb 2 Tage später. Foto rechts: Maya 3 Monate nach ihrer Ankunft bei uns und nach der Behandlung von Floor van den Dungen. 



Ein besonderes Ereignis unter Pferden

Ich arbeitete in einem Aufzuchtbetrieb für Fohlen, Jährlinge und Zwei- und Dreijährige. Es waren sowohl Hengste als Stuten. Der Betrieb befand sich in einem wunderschönen, weitläufigen Naturgebiet von etwa 135 Hektar. Die jungen Pferde konnten sich in völliger Freiheit auf natürliche Weise entwickeln. Sie testeten gegenseitig ihre Stärken und waren so völlig aufeinander abgestimmt. Diese natürliche Selektion brachte automatisch das Beste in jedem Pferd hervor, um alle Funktionen innerhalb der Herde zu erfüllen. Pferde tragen nämlich das Ganze zusammen und sind voneinander abhängig. Sowohl in Bezug auf ihre Gesundheit, ihre Stärke, ihren Einsatz und ihre Wachsamkeit als auch auf ihre Fruchtbarkeit im Frühjahr. Und so werden sie unter diesen natürlichen Bedingungen stärker. Als 3- oder 4-Jährige wurden die Pferde dieses Betriebs nach dieser Aufwachszeit wieder vom Besitzer abgeholt um dann angeritten oder verkauft zu werden.

Wenn neue Jungpferde gebracht wurden, wurden sie zuerst in einen großen, offenen separaten Laufstall gestellt, wo sie sich an ihre neue Umgebung gewöhnen konnten. Aber diese vorübergehende Isolation war auch notwendig, um Fälle von "Druse" zu signalisieren, einer hoch ansteckenden Infektionskrankheit, für die junge Pferde besonders anfällig sind. Ich konnte sie auf diese Weise genau im Auge behalten. Die Pferde, die die Symptome von Druse zeigten, wurden von der Gruppe getrennt. Zusammen mit dem Tierarzt versorgte und behandelte ich die infizierten Pferde. Wenn sie sich von der Druse erholt hatten, konnten sie auf die große Hengst- oder Stutenwiese versetzt werden. Auf diese Weise bekam ich einen guten Eindruck von dem jungen Pferd und seinem Gesundheitszustand, da die meisten Pferde dort bis zu ihrem dritten Lebensjahr blieben.

Quer durch die schöne, hügelige Landschaft lief eine alte Eisenbahnlinie, die die Hengst- und Stutenwiese voneinander trennte. Die Stuten standen meistens in kleinen Gruppen zusammen. Dort gab es oft ein Gefühl der Unruhe. Die Hengste waren, im Gegensatz zu den Stuten, ruhig und so konnte ich ungestört durch ihre Weide laufen. Ich kannte die beiden Gruppen gut und ich merkte inzwischen, wer dort welche Rolle erfüllte und wie die Dinge dort arrangiert waren. Und sie kannten mich auch. Gewöhnlich sahen sie für einen Moment auf, wenn ich ihr Territorium betrat, aber danach weideten sie einfach weiter. Ich war willkommen und sie wussten, dass ich keine Bedrohung für sie war. Erst als ich wirklich näher kam, wurden sie wachsam. In der Regel ergriff dann eine der führenden Stuten oder der führende Hengst die Initiative, sich mir zu nähern. Das Pferd ging dann auf mich zu, stellte sich auf und sah mir in die Augen und zeigte damit, dass es gut war. Bei den Stuten waren einige Dreijährige, die die Führung mit gegenseitigem Respekt gemeinsam auf sich nahmen. Bei den Junghengsten hingegen war die Einheit viel enger, und einer war der Anführer.

Wie anders war es an diesem Morgen, als ich auf die Stutenwiese ging. Ich bemerkte sofort, dass etwas nicht stimmte. Die Vögel in der Luft waren unruhig. Ich nahm eine angespannte Energie wahr. Ich fühlte die Angst der Pferde. Auch hörte und spürte ich das Geräusch galoppierender Pferde. Dann sah ich in der Ferne ein junges Pferd, das unregelmäßig lief und von etwa hundert Stuten gejagt wurde. Sie bemerkten mich kaum . Sie waren nur auf das junge Pferd fixiert. Ich hörte auch die Hengste auf der anderen Weide, ihre donnernden Hufe gingen über den Boden, es gab tatsächlich Panik unter den Pferden. Wegen der hügeligen Landschaft verschwand das junge, gejagte Pferd manchmal kurz aus dem Bild und tauchte dann wieder etwas näher auf. Plötzlich sah ich, was vor sich ging: das Pferd lahmte. Ich kontaktierte den Verwalter, der sofort den Tierarzt anrief. 

Sieben Stuten hatten sich von der großen Gruppe getrennt. Sie liefen schützend um das gejagte junge Pferd herum und versuchten es zu beruhigen. Sie verlangsamten ihr Tempo und kamen mehr und mehr auf mich zugelaufen. Zu einem bestimmten Zeitpunkt konnte ich genau sehen, was wirklich los war. Das junge Pferd lief nur auf drei Beinen. Das vierte Hinterbein war direkt unter dem Sprunggelenk gebrochen und hing nur an einer einzigen Sehne. Dieser Zweijährige war auf die eine oder andere Weise eingeklemmt gewesen. Das junge Tier war ein schwaches Glied und wurde daher zu einer Bedrohung für die Sicherheit der Herde. Das Verhalten, ein schwaches Pferd aus der Herde zu verstoßen, gehört zum natürlichen Urinstinkt der Pferde. Wenn die Pferde andererseits das Gefühl haben, dass das junge Pferd nicht lange leben wird, zeigen sie auch Respekt und kümmern sich um ein schwer verletztes Tier, damit es ruhig gehen kann.

Die sieben älteren Stuten setzten sich für das junge Tier ein, weil sie fühlten, dass das Ende sich näherte. Ein würdiges Schauspiel geschah dann vor meinen Augen: Die große Herde junger Stuten, die danach kamen, verlangsamte ihren Lauf und trat in einen großen Halbkreis um das junge, verwundete Pferd mit der kleinen Gruppe von Stuten. Es war ein besonderes Ereignis, bei dem die Pferde das verwundete Tier schützten, damit es in Ruhe und Frieden gehen konnte.

Inzwischen kam der Tierarzt mit dem Verwalter angelaufen. Aber das Pferd war bereits verstorben. Die anderen Stuten ließen den Kopf hängen. Auf der anderen Seite der alten Eisenbahn auf der Hengstwiese herrschte auch eine ruhige Stille. Bei den Stuten konnte man sehr deutlich beobachten, wie jedes Pferd mit Respekt und Geduld seinen Platz suchte. Auch wenn es einige neugierige Fohlen oder Jährlinge gab, die es noch nicht ganz verstanden. Sie wurden dann sofort von den älteren Stuten in ihre Schranken gewiesen. Die Pferde verabschiedeten sich eins nach dem anderen. Manche Pferde, einschließlich der jungen Stute, mit der das verstorbene, verletzte Pferd oft zusammen gespielt hatte, blieben etwas länger stehen. Einige zogen an der Mähne und stießen sanft gegen das Pferd. Es war ein sehr respektvolles Ereignis, bei dem eine starke Gruppenharmonie zu spüren war.

An den darauffolgenden Tagen fühlte ich eine respektvolle Stille bei den Pferden. Es gab auch Verständnis und Respekt dafür, dass jedes Pferd dies anders verarbeitete. Aus einem natürlichen Rhythmus heraus kehrte die Harmonie in der Herde langsam wieder zurück ...

 


Kolik beim Pferd, was versteht man eigentlich darunter?

Bei Pferden versteht man unter einer Kolik jede Art von Bauchschmerzen, meistens als Folge einer Störung im Verdauungssystem. Häufig wird Kolik durch Stress und ungesunde Nahrungszufuhr verursacht.

Für eine gesunde Entwicklung des Fohlens ist der soziale Kontakt zwischen Stute und Fohlen essenziell. Es ist daher wünschenswert, dass sie zusammen mit anderen Stuten mit Fohlen viel Zeit draußen auf der Weide verbringen. In der Natur bleibt ein Fohlen durchschnittlich 11 Monate bei der Stute. Das Fohlen lernt dann auf natürliche Weise „auf eigenen Füßen zu stehen“.
Während dieser Zeit erkundet es seine eigenen Grenzen und lernt die Prinzipien, wie es mit sich selbst umgehen kann. Auf diese Weise kann beim Fohlen eine natürliche Widerstandskraft aufgebaut werden. Das Fohlen hat damit eine solide Grundlage für seine weitere Entwicklung gelegt, in der es lernen kann, Stress auf natürliche Weise zu regulieren.

 Für die Anfälligkeit für Koliken sind schon die jungen Jahre entscheidend. Wenn nämlich das Fohlen zu früh von der Stute getrennt wird, führt dies zu Stress bei beiden, und außerdem fehlt dem Fohlen dadurch auch das Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit, um sich normal entwickeln zu können.

Später kann das Konsequenzen haben. Entweder werden Signale des Pferdes nicht richtig verstanden, oder das Pferd nimmt zu viel Unruhe und Emotionen von den Menschen auf. Das Pferd kann den Stress dann nicht ausreichend mit seinem eigenen System regulieren, weil es diesen Mechanismus nicht genügend entwickeln konnte. Darüber hinaus erschöpft Stress die Reservequellen des Pferdes, wodurch es anfälliger für Koliken wird.

Zudem konnte die Darmflora nicht optimal aufgebaut werden, da dem vorzeitig von der Stute getrennten Fohlen wesentliche Bestandteile aus der Muttermilch fehlen. Der Darm dient nicht nur dazu, Nahrung mit genügend Baustoffen, Mineralien und Fasern, sondern auch Emotionen zu verdauen ... Das Fohlen braucht beides, in der richtigen Menge und im Gleichgewicht. Aber zusätzlich braucht ein Pferd auch Aufmerksamkeit und Bewegung. Deshalb sind bei der Weiterentwicklung vom Fohlen zum 3-Jährigen Fütterung, Stallhaltung und Weidegang in einer Gruppe wichtig.

Gras mit Kräutern und extra vollwertiges Futter sind für den Aufbau und die weitere Entwicklung unerlässlich. Man sollte jedoch bei der Verabreichung von (vielen) Supplementen vorsichtig vorgehen, sowohl im jungen als auch im höheren Alter. Es ist auch wichtig, ein Fohlen rechtzeitig und mit variablen Mitteln zu entwurmen und regelmäßig zu überprüfen, ob die Entwicklung gleichmäßig verläuft. Das verhindert Probleme in der Zukunft.

Es geht darum zu lernen, das Pferd genau zu beobachten und seinen Zustand zu spüren, damit man Koliken und anderen Entwicklungsstörungen vorbeugen und sie frühzeitig erkennen kann. 



Die Kraft der Verletzlichkeit

Dein Pferd wendet sich zu dir und fragt dich: „Was ist los, warum bist du nicht glücklich mit allem was ist? Warum lässt du den Kopf hängen, das Leben ist so schön, warum versteckst du dich hinter so vielen Gesichtern? Ich verstehe es nicht, es gibt jetzt nichts, worüber du dir Sorgen machen müsstest, nichts worüber du traurig sein müsstest. Du darfst ganz da sein, genau wie ich, deine Haare im Wind, die Sonne auf deiner Haut und lass deine Seele leben und strahlen; decke sie nicht zu, fürchte dich nicht vor dem, der du im Inneren bist.“

Verletzlichkeit ist eine Kraft aus deiner Seele, ist ein natürlicher Seinszustand, in dem Worte und Gefühl fließen ... und in dem du so verbunden mit deinem Herzen, deinem inneren Kern bist, dass du ganz aus dir selbst heraus sprichst und lebst. Tief von deinen Füßen aus fühlen, worum es geht, Spaß haben und es in völliger Hingabe wagen zu sein, genauso wie das Pferd. Das Berühren eines Pferdes, einer Blume, eines Baumes, dich durch die Natur zu bewegen ... im Regen, in der Sonne oder im Wind, lässt dich wieder zutiefst fühlen und erfahren, wer du bist. Diese innere Kraft drückt sich gleichsam durch deinen Körper nach oben, um dein Gefühl durch Worte und Körpersprache beseelt wiederzugeben. Diese Kraft wird von Pferden als selbstverständlich angenommen, weil dies genau die Art ist, wie Pferde sind, voll und ganz. Diese Kraft kann dir auch eine Öffnung in dir selbst ermöglichen, vom Pferd ausgehend. Eine Seelenverbindung wird angesprochen und kommt zustande.

 Dies öffnet dein Herz, damit du lernen kannst, wieder von dieser natürlichen Frequenz aus zu leben. Eigentlich um genauso wie das Pferd zu deinem Ursprung zurückzukehren, um es zu wagen, still zu sein, um es zu wagen, zu fühlen, es zu wagen zu "sprechen" und zu wissen, was zu dir passt und was dir Energie gibt.

Das Pferd beschnüffelt dich und berührt dich vorsichtig, um dich kennenzulernen. Es will seine Liebe, sein schönes Energiefeld des Wissens und der Intuition mit dir teilen, aber das ist nicht immer einfach. Das Pferd möchte wissen, was du auf dem Kasten hast, was es an dir hat, aber das ist nur möglich, wenn du dich verletzlich zeigst, wenn du bist, wer du bist, dein Sein. Es legt seinen Kopf auf deine Schultern und macht dich klar:Mach es genau wie ich, sei glücklich von ganzem Herzen, rein und ehrlich und lebe so, wie du gemeint bist."

Du kannst dein Herz jederzeit und überall öffnen, es ist eine Frage der Hingabe und des Einfach-da- Seins. Dein Ego versucht dir einzureden, es könne alles nicht so einfach, vertrauensvoll und schön sein. Das Pferd kann dich jedoch unterstützen. Letztlich bist du aber selbst dafür verantwortlich, die notwendigen Schritte aus Liebe zu machen, in dem Wissen, dass es immer wieder Wunder geben wird. 



Die richtige Kombination

Zuversichtlich und gut gelaunt ging ich morgens hinaus, um einen jungen Friesenhengst für eine deutsche Auftraggeberin zu finden. Ich hatte mich gut vorbereitet. Sie war auf der Suche nach einem friesischen Hengst mit einem schönen Exterieur. Ein barocker Typ, mit viel und langem Behang. Und sie wollte ihn selbst anreiten. Ich kannte einen Stall mit 125 Friesen. Dort hatte ich die freie Wahl und konnte ich mir in aller Gemütsruhe selbst die Pferde anschauen und sie spüren.

Um ein passendes Pferd für einen Käufer zu finden, braucht man Selbstvertrauen und einen offenen Geist. Man muss ein Pferd gut beobachten und es energetisch spüren können. Es geht darum, die Körpersprache des Pferdes zu lesen und diese dann auch richtig zu interpretieren. Außerdem muss man es wagen, eine unabhängige Position zwischen dem Pferd, seinem alten Besitzer und dem neuen Besitzer einzunehmen, für den man ein Pferd sucht. Die Kunst liegt dabei darin, sich auf die Wünsche des neuen Besitzers zu konzentrieren. Man sollte sich nicht durch irgendwelche Geschichten oder Argumente des Verkäufers beeinflussen lassen.
Die Pferde erzählen nämlich selbst ihre eigene Geschichte. Sie lesen deine Wünsche und geben an, ob sie diese erfüllen können. Pferde lassen einen an ihrer Haltung spüren und sehen, ob sie der Erwartung entsprechen können. Es ist daher wichtig, dass das Pferd selbst die Frage beantwortet, ob es etwas für einen tun kann. Denn wenn man klar fokussiert ist, strahlt man energetisch zum Pferd hin aus, welche Bedingungen es erfüllen sollte. Und so kann man mit beiderseitigem Respekt für Angebot und Nachfrage ein gegenseitiges Verständnis erreichen. Wenn man auf diese Weise ein Pferd wählen kann, ist die Treffsicherheit bezüglich einer passenden Kombination am größten.

Es war wunderbar, zwischen den Pferden hindurchzugehen, wo Frieden und Ruhe herrschte. Sie folgten mir mit ihrem aufmerksamen Blick. Sie akzeptierten mich als eine von ihnen, ganz entspannt. Ich war keine Bedrohung für sie, es gab ein Gefühl der Einigkeit, der Akzeptanz und des gegenseitigen Respekts. Eigentlich fand ich den passenden Hengst fast auf Anhieb. Energetisch entsprach der Hengst dem Charakter und dem Wesen der Frau. Besser, als ich es zu hoffen gewagt hatte. Es war ein Volltreffer.



Die Feinabstimmung zwischen Pferd & Mensch

Eines frühen Morgens wurde ich von einer Frau angerufen, die mich fragte, ob ich kurzfristig Zeit hätte, ihren Hengst zu sehen. Die Anruferin war keine Unbekannte für mich und so verabredeten wir uns noch am gleichen Tag. Auch ihr Pferd kannte ich schon etwas länger. Deshalb war ich neugierig, inwieweit es sich wirklich um ein Problem des Pferdes selbst handelte oder ob das Pferd mit seinen Beschwerden eigentlich einen Hinweis darauf gab, worunter die Besitzerin litt. Denn ein Pferd zeigt oft, was den Besitzer, mit dem es verbunden ist, bewusst oder unbewusst stört. Das ist nicht notwendigerweise falsch. Wir sollten es jedenfalls berücksichtigen und darüber nachdenken. Im hier genannten Fall geht es um die besondere Geschichte eines Pferdes, das deutlich zeigte, dass man ihm nicht zugehört hatte.

Es war ein achtjähriger, großer friesischer Hengst mit einem sensiblen Charakter. Als ich vor Ort ankam, sah er einsam aus und schaute sich suchend um. Er machte einen sehr gestressten, nervösen Eindruck, als ob er nicht wüsste, was er mit der Situation, in der er sich befand, anfangen sollte. Er hatte einen Laufstall, in dem er Gesellschaft von einer Ziege hatte. Er konnte frei wählen, ob er nach draußen gehen wollte oder nicht. Es gab auch Artgenossen auf dem Grundstück neben seiner Wiese. Seine Lebensbedingungen waren sozusagen ideal. Aber er zeigte überhaupt kein Interesse an seiner Umgebung.

Der Grund, warum ich gebeten wurde, ihn mir anzusehen, war, dass er seine Mähne in sehr kurzer Zeit abgescheuert hatte. Außerdem hatte er am ganzen Körper einen anhaltenden Hautausschlag. Diese Beschwerden hatte der Hengst bei seinem Vorbesitzer nie gehabt. Außerdem litt er an einer chronischen Form der Mauke an den Beinen, die sich in letzter Zeit verschlimmert hatte. Ich kannte das Pferd als einen strammen Friesenhengst mit einem starken Energiefeld und einer beeindruckenden Ausstrahlung. Er ging für einen durchs Feuer. Jetzt stand er da, als hätte er alles verloren. Es war traurig zu sehen und vor allem zu fühlen.

Die Besitzerin hatte bereits viele therapeutische Wege begangen, die aber bisher alle erfolglos geblieben waren. Sie hatte den Hengst gekauft, weil sie "eine neue Herausforderung in ihrem Leben suchte". Es wurde auch sehr deutlich spürbar, dass das Pferd immer Kontakt mit ihr suchte. Aber er konnte überhaupt nicht mit dem oft rationalen Vorgehen dieser Frau zurechtkommen. Ich fragte mich sehr, ob ihr bewusst war, was es alles zu berücksichtigen gilt, wenn man einen Hengst wählt.

Das Pferd kam vorsichtig hervor. Von seiner eindrucksvollen Erscheinung war nur noch wenig übrig. Aber als es sich mir zuwendete, passierte etwas zwischen uns. Das Pferd seufzte tief, als ob ihm endlich einmal jemand zuhörte. Es schien, als würde es Kontakt mit etwas in mir legen, das es erkannte. Dies geschieht in einem Bruchteil einer Sekunde, aber ich weiß aus Erfahrung, dass das Pferd einen dann als seinen natürlichen Anführer anerkennt. Die Beziehung zwischen Mensch und Pferd liefert dann eine Bestätigung dessen, was das Pferd sucht: Sicherheit, gegenseitigen Respekt und Vertrauen. Ich weiß, wie wichtig dieser Kontakt im Umgang mit Pferden ist. Es ist eine Herzverbindung des Pferdes mit seinem natürlichen Anführer, den es spüren lässt, woran es leidet. Und dieser Kontakt entstand nicht zwischen diesem Pferd und der Besitzerin. Die Frau und der Hengst standen nicht auf einer Stufe. Dieses Pferd war zu hoch gegriffen für sie, so sehr sie auch ihr Bestes gab.

Die Besitzerin begann zu erzählen, wie schwer sie es hatte, und dass sie alles unter Kontrolle halten wollte. Sie fand, dass es am Pferd lag. Es verstand sie nicht. Während sie zugleich zwischen den Zeilen andeutete, dass sie es anders wollte. Aber sie fand es offenbar schwer zuzugeben, dass das, was sie sich in ihrem Kopf vorgestellt hatte, in der Realität eine andere Wendung genommen hatte. Ich bemerkte eine leichte Veränderung in der Haltung der Frau während dieser offenen Unterhaltung, aber gleichzeitig auch beim Pferd. Weil die Frau darüber sprach, hatte sie sich selbst Anerkennung geschenkt und dadurch wurde Raum frei. Sowohl beim Pferd als auch bei ihr selbst.

Ich ließ die Frau ihre Geschichte erzählen und während ich ihr zuhörte, konzentrierte ich mich auch auf das Pferd. Ich legte meine Hand auf seinen Rücken und fühlte sanft die Emotionen von ihm abfließen. Es waren hauptsächlich menschliche Gefühle, die ich aufnahm. Ich verstand, warum das Pferd so in Schwierigkeiten gekommen war. Es konnte nichts mit dem menschlichen, emotionalen Gepäck der Frau anfangen, das es von seiner Natur als Pferd her nicht kannte. Nach einiger Zeit begann der Hengst sich zu entspannen. Sein eigenes Feuer war tief im Inneren verborgen. Ich sagte der Frau, dass ich mit dem Pferd allein sein wollte, damit ich so ungestört mehr für es tun konnte. Die Frau würde dann später an die Reihe kommen.

Das Pferd war nicht mehr gut geerdet und konnte daher die aufgefangenen Emotionen nicht loslassen. Es war sozusagen blockiert. Die einzige Möglichkeit, die ihm blieb, war, diese Frustrationen über seine Haut, seine Mähne und seinen Schweif zu äußern und zu versuchen, sie so loszuwerden. Ich fühlte, dass sein Energiefeld klein war und es kostete mich einige Mühe, durch das Chaos hindurchzudringen. Mit Konzentration und einem klaren Fokus auf das Pferd gelang es mir, den Kern seines noch verbliebenen Feuers zu finden. Das Schönste daran ist, dass ich in einem solchen Moment sehr deutlich erfahre, dass ein Pferd sich so gerne für Menschen einsetzen möchte. Übrigens trägt dieser Einsatz nur Früchte, wenn es eine liebevolle Zusammenarbeit gibt. Fehlt diese, geht dies oft auf Kosten des Pferdes.

Das Pferd begann sich zu entladen und langsam tauchte es wieder ein wenig auf. Die Frau kam plötzlich zu uns in den Stall. Als sie sah, was geschah, wurde ihr plötzlich klar, dass sie nur mit sich selbst beschäftigt gewesen war und nie wirklich Kontakt mit dem Pferd gesucht hatte. Ich ließ das Pferd für diesen Tag in Ruhe und wir vereinbarten, dass ich jeden Tag kurz vorbeikommen würde, um das Pferd zu behandeln und zu begleiten, damit es diesen emotionalen Ballast loswerden konnte.

Nach einigen Wochen hatte sich der Hengst sehr erholt. Durch diesen sehr intensiven Prozess mit ihrem Pferd hatte die Besitzerin auch ihr Herz geöffnet. Sie war sich der Tatsache sehr bewusst geworden, dass sie selbst letztendlich für die Blockaden ihres Pferdes verantwortlich war. Sie entschied sich dann, zusammen mit ihrem Pferd eine Lösung zu finden. Von diesem Moment an wollte sie lernen, auf seine Stimme zu hören und auf ihr eigenes emotionales Gleichgewicht zu achten. Denn ihr wurde tief im Inneren klar, dass auch Pferde 'sprechen'. Aber in ihrer eigenen Sprache.

 Wenn auch Sie Fragen zu Ihrem Pferd haben, für die Sie keine Lösung finden, können Sie gerne Kontakt zu mir aufnehmen. 



Pferde mit einer Vergangenheit

Ich betrete ein Pferdeheim, in dem mehrere Pferde stehen. Ich spüre die friedliche Atmosphäre unter den Pferden. Wieder einmal wird mir klar: Wenn etwas nicht stimmt, liegt es meist nicht an den Pferden, sondern daran, dass diese von den Menschen nicht verstanden werden. Und das Ende vom Lied ist dann oft, dass die Tiere leider in einem Pferdeheim landen. Ich gehe entspannt etwas weiter den Gang entlang. Ich nehme die Atmosphäre und die Pferde auf. Die Vielzahl der Informationen, die die Pferde ausstrahlen, ist spürbar. Sie alle kamen mit einer eigenen Geschichte hierher.

Es sind Pferde, die abgeschrieben wurden, weil die Menschen nicht mehr wussten, was sie mit ihnen anfangen sollten. Oder Pferde mit leichten oder schweren traumatischen Erfahrungen. Aber es sind auch Pferde darunter, die nicht richtig versorgt wurden oder für die aus irgendwelchen Gründen kein Platz mehr war. Hier fühlen sie sich aber sicher und geschützt, trotz ihrer Vergangenheit, weil sie an einem angenehmen Ort sind.

Natürlich gibt es unter diesen Pferden erschütternde Fälle. Aber nicht alle Pferde, die hierher kommen, sind traurig. Sie haben jedoch durchaus eine wichtige Botschaft für uns, nämlich, dass man mit Pferden sehr sorgfältig umgehen sollte.

Ich wurde gebeten, mir eine etwas ältere Stute anzusehen. Sie sei traurig, sagte man mir ... wegen ihrer Vergangenheit, in der sie viele Preise mit ihrer festen, vertrauten Reiterin gewonnen hatte und in der sie vor einem großen Publikum aufgetreten war. Die Mitarbeiter des Heims dachten, dass sie ihre ruhmreiche Vergangenheit vermisste. So etwas ist in der Tat möglich. Manche Pferde werden als Show- oder Wettkampfpferde geboren, das liegt in ihrer Natur. Und dann kann das Pferd, wenn es nach seiner "Karriere" am falschen Ort landet, Symptome entwickeln. Zumal wenn es nicht wirklich gehört wird und die Bedürfnisse des Pferdes nicht beachtet werden.

Aber diese Stute genoss die Sonne. Sie zeigte keine Spur von Unzufriedenheit oder Traurigkeit. Ich spürte sofort, dass "die Traurigkeit" eine emotionale Geschichte der Menschen um sie herum war. Die Trauer kam nicht von der Stute selbst. Im Gegenteil, sie war sehr wach und glücklich, dass es zu Ende war, sodass sie den ganzen Tag ohne den Stress der Wettkämpfe draußen stehen konnte. Sie hatte ihre "Karriere" genossen, aber nun war es genug. Einen Wunsch hatte sie allerdings: Sie fragte mich, ob ich den Menschen klar machen wollte, dass es klug war, ihre derzeitige Situation zu akzeptieren und ihre Vergangenheit nicht ständig aufzurufen.

Menschen belasten ein Pferd oft mit ihren eigenen Emotionen und verletzen damit seine Würde. Das Energiefeld des Pferdes wird dadurch belastet. Ein Pferd ist ein Pferd und sollte als solches respektiert werden. Heutzutage kann man viel von Pferden lernen, aber es gibt auch dabei natürliche Grenzen. Wenn man die Vergangenheit eines Pferdes immer wieder aufruft, blockiert man das Pferd und gibt ihm keine Chance zu wachsen.

Als ich das den Mitarbeitern des Pferdeheims erläutert hatte, konnten sie das Pferd mit anderen Augen betrachten. Sie stellten fest, dass sie diese Stute ständig mit etwas konfrontiert hatten, das wirklich keine Rolle mehr spielte. Ich ging noch einmal um die Stute herum und sie bedankte sich bei mir und galoppierte davon ... Als wäre sie von einer Last befreit.



Natürliches Reset eines Pferdes mit einer Blockade

Es muss vor einigen Jahren gewesen sein. Der Lehrgang  über Friesenpferde, die ich in Deutschland gegeben hatte, war vorbei. Es war ein schöner Tag gewesen. In dem Lehrgang waren sowohl reittechnische Probleme als auch Bodenarbeitsthemen behandelt worden. Zu dem Lehrgang war unter anderem auch ein Hengst gebracht worden. Die Besitzerin dieses Pferdes hatte beschlossen zuzusehen, statt selbst zu reiten. Sie deutete an, dass sie Schwierigkeiten mit ihrem Pferd hatte und sie fragte mich, ob ich mich darum kümmern könnte. Sie hatte auch brennende Fragen, auf die sie gerne Antworten haben wollte, weil sie mit ihrem Latein am Ende war.

Ich schaute mir das Pferd an. Es war ein beeindruckender friesischer Hengst. Man sah gleich, dass er noch jung und sehr wachsam war. Aber er sah elend aus und wusste eindeutig nicht, was er mit sich anfangen sollte. Das Pferd hatte viel Ekzem und kaum noch Mähne oder einen Schweif. Es forderte viel Aufmerksamkeit, als die Besitzerin begann, ihre Geschichte zu erzählen. Und es reagierte schreckhaft auf alles, was um es herum geschah. Das Pferd war 5 Jahre alt und sollte eingeritten werden. Bevor es zu meinem Lehrgang kam, war das Pferd bereits an mehreren Stellen untergebracht worden, aber das hatte nicht geholfen. Der Hengst war schon einmal gesattelt worden, aber es war schon eine ziemliche Aufgabe, dies wieder zu bewerkstelligen. Zudem waren schon eine ganze Menge Longiergurte gerissen.

An der letzten Adresse, wo der Hengst gestanden hatte, war der Besitzerin geraten worden, das Pferd zu verkaufen, „weil man mit ihm nichts anfangen konnte“. Niemand wollte das Pferd im Stall haben, weil sich sein Charakter und seine Manieren durch all seine Erlebnisse nicht gerade verbessert hatten.

Ich hatte inzwischen Kontakt mit dem Pferd gehabt und ich teilte der Besitzerin mit, dass alles gut werden würde, wenn sie mir und dem Pferd ein wenig Zeit und ihr Vertrauen schenken würde. Zwei Tage später brachten sie und ihr Mann den Friesenhengst in meinen Stall. Wir vereinbarten, dass sie alle zwei Wochen kommen und das Pferd sehen würden. Ich stellte den Hengst in den Stall. Natürlich war das für ihn zunächst etwas gewöhnungsbedürftig: Eine neue Umgebung mit neuen Gerüchen, anderen Hengsten und natürlich mir selbst. Vom ersten Moment an, als ich ihn gesehen hatte, wusste ich, dass dies nicht einfach sein würde, und damit meine ich nicht so sehr für mich, sondern für ihn selbst. Er wollte gerne mit seinem Temperament das Sagen haben. Nun, das ließ ich zu, aber nur innerhalb bestimmter Grenzen und mit gegenseitigem Respekt.

Die ersten paar Tage war der Hengst ständig aufgeregt und beschäftigt. Als ersten Schritt begann ich daher, den Kontakt zu ihm zu vertiefen. Seine Anspannung beruhte auf der Angst, die er im Laufe der Jahre in verschiedenen Ställen aufgebaut hatte. Man hatte ihn zwanghaft nach einer festen Methode anreiten wollen. Das hatte er nicht akzeptieren können. Als ich anfing mit ihm zu arbeiten, war er innerhalb von Minuten triefend nass und er benahm sich, als müsste er um sein Leben rennen. Ich ließ ihn gewähren und wartete geduldig, bis er langsam begann, mich zu kontaktieren. Er erkannte, dass es nichts gab, vor dem er weglaufen musste und dass ich eigentlich nichts von ihm verlangte oder erwartete. Was ich sehr wohl gewinnen wollte, war sein Vertrauen ... einfach durch meine Anwesenheit.

Bei meiner Arbeitsweise geht es nicht so sehr um das Anreiten oder um das Longieren. Es geht darum, das gegenseitige Vertrauen Schritt für Schritt auszubauen. Das erfordert viel Geduld und ich ließ dieses Pferd mehrmals am Tag mit mir laufen, wenn ich draußen auf der Weide arbeiten musste. Der Hengst erfuhr auf diese Weise, dass er der Umwelt, aber auch meinen Handlungen vertrauen konnte. Ich wurde nicht böse auf ihn, ich setzte ihn nicht unter Druck, sondern überließ es immer ihm, den Moment zu wählen, um den nächsten Schritt zu machen. Ich respektierte und schätzte ihn als Hengst. Weil er sich in seiner Haut immer besser fühlte und er dadurch immer besser mit sich selbst umgehen konnte, verschwand sein Ekzem vollständig und seine Mähne und sein Schweif kamen wieder zurück.

Als die Besitzerin in der Zwischenzeit vorbei kam, vereinbarte ich mit ihr, dass sie die Vergangenheit des Pferdes ruhen lassen würde. Auf diese Weise würde sie dem Pferd und auch sich selbst die Chance geben, diesen neuen Weg gemeinsam zu gehen. Nach einigen Wochen war auch das Satteln und Bewegen der Steigbügel beim Longieren kein Problem mehr. Der Hengst fing tatsächlich an, Spaß zu haben. Er war lernbegierig, sehr sensibel und arbeitete bei bestimmten Übungen willig mit.

In der sechsten Woche kam die Besitzerin für eine Woche zum Training, um ihrem Selbstvertrauen ein stärkeres Fundament zu geben. Und um aus lösungsorientierten Übungen lernen zu können, mit ihrem Pferd zusammenzuarbeiten, so dass sie beide auf einer Stufe standen. Zu ihrer großen Überraschung konnte sie ohne Probleme am ersten Tag auf ihrem Hengst sitzen und wir machten dann zusammen einen Ausritt.

Ich war froh, dass sich dieses Pferd wieder wohl in seiner Haut fühlte und zufrieden war bei der Besitzerin, die ihn als Zweijährigen gekauft hatte. Sie hatten gemeinsam, nachdem ich sie auch als Kombination betreut hatte, einen langen Weg zurückgelegt, um eine echte Zusammenarbeit zu erreichen. Mit Zuversicht, Geduld und der richtigen Intention kannst du mehr erreichen als mit Druck und (zu hohen) Erwartungen ... 



Eine liebevolle Zusammenarbeit mit deinem Pferd

Wenn ich morgens in den Stall komme, rieche ich die köstlichen Düfte des frischen Strohs und Heus, das ich am Abend zuvor sorgsam hingelegt habe. Wiebren, mein Pferd, begrüßt mich mit einer glücklichen, liebevollen Energie. Dann fragt er mich: „Wie geht es dir? Was bekomme ich heute zu essen?“ und „Darf ich mit dir in den Wald gehen?“

Ein Pferd sucht Kontakt zum Menschen. Der Mensch sucht Kontakt zu einem Pferd. Dadurch entsteht eine Verbindung und wird eine echte Zusammenarbeit möglich. Tatsache ist, dass es viele Pferde mit Problemen gibt. Der große Unterschied zwischen Mensch und Pferd besteht jedoch darin, dass letzteres sich vollkommen auf seine Körpersprache, seine Intuition, die Seelenverbindung mit sich selbst verlässt. Der Mensch hingegen ist oft noch auf der Suche nach der natürlichen Verbindung. Ein Pferd eröffnet ihm die Möglichkeit, wieder von einer sanften, natürlichen Frequenz aus zu denken und zu fühlen. Besonders in jenen emotionalen Bereichen, in denen es noch Blockaden gibt, die einen freien Fluss verhindern. Diese Blockaden gilt es zu beseitigen, um wieder auf eine klare, gesund kritische Weise zu sich selbst zurückzukommen.

 Ebenso gibt es Pferde, die ganz oder teilweise die Verbindung zu sich selbst verloren haben, weil in unserer schnellen Gesellschaft in zu kurzer Zeit zu viel von ihnen verlangt wird. Dabei werden ihre Körpersprache und ihre natürlichen Bedürfnisse nicht immer richtig verstanden. Meistens begegnet der Mensch einem Pferd eher aus der Ratio heraus als aus seinem tiefsten Sein. Daher hat er schon mehr oder weniger ein komplettes Bild im Kopf, was er mit dem Pferd am betreffenden Tag erreichen möchte. Der Zeitdruck, den er dem Pferd und sich selbst auferlegt, führt zu mehr Blockaden und Fehlkommunikation. Weil das Pferd die Energie hinter den Worten und den Aktionen fühlt: Kommunikation durch Körpersprache. 

 Beim Umgang mit Pferden ist es wichtig, dass der Mensch Einblicke in das Funktionieren seiner eigenen Emotionen bekommt. Pferde registrieren nämlich ganz detailliert das Energiefeld des Menschen, in dem die Emotionen gespeichert werden. Pferde können schon aus der Ferne genau ‚scannen‘, fühlen in welchem emotionalen und mentalen Zustand sich der Mensch befindet und passen ihre Reaktion an. Der Mensch kann sich nicht anders manifestieren als so, wie er im Grunde ist und im Leben steht. Ein Pferd schaut sozusagen durch ihn hindurch. Es berührt den Menschen sofort in seinem Seelenkern, ob dem Menschen dies bewusst ist oder nicht. Deshalb kann das Pferd ihn auf seinen emotionalen Zustand oder auf ein Problem bzw. eine schwierige Situation hinweisen. Es kann dem Menschen ohne Worte in seinem Bewusstseinsprozess helfen … kann ihm zeigen, wer er eigentlich tief in seinem Inneren ist und was ihn wirklich glücklich macht … 

Und dann wundert sich der Mensch, warum das Pferd das von ihm Geforderte nicht erfüllen kann und verwirrt wird. Die Körpersprache eines Menschen sendet nämlich etwas anderes aus als das, was er vorher im Kopf, oft automatisch, gedacht hat. Dies ist das sogenannte ‚Rauschen im Hintergrund‘. Er ist nicht vollständig im Jetzt mit sich selbst und dem Pferd verbunden. Das Pferd ist dann aufgeregt und gestresst. Mit dem Ergebnis, dass es sein angeborenes Flucht- oder Kampfverhalten zeigt. Es kann etwas ängstlicher, aber auch heftiger reagieren. Es versteht nicht gleich, was der Mensch von ihm möchte, ist schneller abgelenkt, weigert sich vorwärts zu gehen oder wirkt ausdruckslos und in sich zurückgezogen. 
Das Basisvertrauen und das natürliche Gleichgewicht, das vom Pferd immer gesucht wird, gehen dann verloren. Meistens entstehen auf diese Weise beim Pferd die am häufigsten auftretenden Verhaltensprobleme. Das Pferd nimmt nämlich viel von der emotionalen Spannung des Menschen und seiner Umgebung auf. Doch die daraus entstehenden Störungen treten wegen der großen Anpassungsfähigkeit, die ein Pferd an sich hat, nicht immer sofort auf.
Auch weil das Pferd immer wieder den Kontakt zu den Menschen sucht und weiterhin mit ihnen zusammenarbeiten möchte. So rücken seine eigenen Bedürfnisse aber immer mehr in den Hintergrund.Erste Anzeichen von emotionalen Blockaden im Pferd sind oft körperliche Defizite und ein verändertes Gemüt.Außerdem ist es schwieriger, mit dem Pferd Kontakt aufzunehmen. Meistens versteht der Mensch nicht, woran das liegt.

Öffne dein Herz für das Pferd

 Es funktioniert oft besser, wenn du keine Erwartungen hast und in einer klaren und ehrlichen Weise mit deinem Pferd kommunizierst. Außerdem ist es besser, erst das Pferd selbst kommunizieren zu lassen. Dann wirst du erfahren, wie es sich fühlt und woran ihr im Interesse des Pferdes GEMEINSAM arbeiten solltet. Du verhältst dich wie ein würdiger Führer der Herde. Du öffnest  dein Herz für das Pferd und dann wirst du die wirklichen, subtilen Signale des Pferdes und seine Körpersprache früher erkennen können. Du wirst auch bemerken, dass es bereitwilliger mitmachen wird und sich mehr für dich einsetzt, aus einer echten Zusammenarbeit heraus, indem du dem Pferd und dir selbst nichts in den Weg stellst. Im Gegenteil, du vertraust voll und ganz auf das sich Anbietende. Nun könnt ihr euch gemeinsam an die Arbeit machen, in einer ruhigen, entspannten, aber auch aufmerksamen Art und Weise. 

So unterstützt du, sowohl in dir selbst als auch im Pferd, die freie Entwicklung. Eure wirklichen Fähigkeiten können auf diese Weise zum Vorschein kommen. Es ist auch sehr wichtig, dass du deine eigenen Grenzen und die Grenzen des Pferdes konsequent und respektvoll im Auge behältst. Innerhalb dieser Grenzen kann es fließen. Und kannst du sehr gut (lernen zu) erfühlen, dass du das Pferd auch herausfordern darfst. Auf diese Weise hilfst du sowohl dem Pferd als auch dir selbst beim Durchbrechen von Blockaden. Du solltest dies jedoch niemals unaufgefordert tun. Es erfordert einen bewussten Umgang mit den eigenen Verhaltens- und Reaktionsmustern in Bezug auf die Führung, die Zusammenarbeit, die Geduld und das gegenseitige Vertrauen. Dies kann dir und deinem Pferd neue Einblicke in den natürlichen Rhythmus von Pferd und Mensch verschaffen. All dies erfordert bewusste Wiederholung und Übung. Der Weg ist dabei wichtiger als das Endziel.

Während eines schönen Ausrittes durch den Wald haben wir unsere Kräfte gegenseitig getestet. Wesentliche Probleme wurden gelöst. Ich fühle die Größe unserer Zusammenarbeit als Pferd und Mensch. Voller Zuversicht freue ich mich auf einen neuen Tag mit Wiebren …


  

Mensch & Pferd: Aufbau einer Vertrauensbasis

  Es war Winter. Am frühen Morgen ging ich in meinen Stall, um die Pferde zu füttern. Es war immer noch dunkel draußen und es hatte gefroren. Cindy, meine Friesenstute, begrüßte mich mit einem lauten Wiehern. Das neben ihr stehende Pensionspferd schaute mich kaum an. Der 4-jährige Warmblutwallach war am Tag zuvor von seinem Besitzer gebracht worden. Das war ein bodenständiger, sympathischer Bauer. Aber er wusste nicht mehr, was er mit diesem widerspenstigen Pferd anfangen sollte. Es war eine traurige Geschichte ... Das große, dominante Pferd ließ keinen an sich herankommen. Sobald jemand den Stall betrat, drehte er diesem sofort die Hinterhand zu und drohte dann zu treten. Es war immer noch ein Strick an seinem Halfter befestigt, aber selbst damit überlistete er die Leute. Schließlich schafften sie es, das Pferd mit großer Mühe aus dem Stall zu holen, indem sie eine Harke hinter seinem Halfter einhakten.

Ich fütterte meine Stute und ging danach zum Pensionspferd. Sobald er mich erblickte, drehte er mir die Hinterhand zu. Ich öffnete seine Stalltür und ignorierte völlig sein Verhalten. Ich wartete geduldig bis, er sich nach einiger Zeit vorsichtig umdrehte. Er nahm schnell einen Bissen Futter aus meiner Hand, mit seinen Ohren im Nacken und mit einer sehr ängstlichen Energie um ihn herum. Ich ließ ihn gewähren, blieb ruhig und still und wollte oder erwartete nichts von ihm. Jeden Tag gab ich ihm seine zwei Kilo Brocken in kleinen Portionen aus der Hand, um so das Vertrauen mit diesem Wallach wieder vorsichtig aufzubauen. Und das hatte er nach einem Tag schon verstanden. Außerdem hatte er genug Raufutter und Wasser zur Verfügung.

  Im Prinzip mag ich es nicht, Belohnungen in Form von Futter zu geben, da Futter für Pferde eine Notwendigkeit und Teil ihres Überlebenssystems ist. Das Ergebnis der Belohnung mit Futter ist, dass man dann Pferde bekommt, die nach den Händen oder Jackentaschen schnappen. Die beste Belohnung besteht darin, das Pferd aus einer natürlichen Führung heraus mit Respekt zu behandeln. Dann baut man ein Grundvertrauen aus einer Seelenverbindung mit dem Pferd auf. Aber mit diesem Wallach war das Anbieten von Futter eine erste Gelegenheit, wieder mit ihm in Kontakt zu treten. Das Pferd hatte sich nämlich ganz in sich zurückgezogen, und hatte begonnen, nach außen zu rebellieren, wodurch der Besitzer Angst vor ihm bekommen hatte. Am Ende wollte er das Pferd gewaltsam kontrollieren, aber er erkannte bald, dass dies nicht der richtige Weg war und dass dies das Problem nur verschlimmert hatte.

Am dritten Tag entspannte sich das dominante Verhalten des Wallachs ein wenig und vorsichtig drehte er gelegentlich seine Ohren nach vorne. Offensichtlich fand er es außergewöhnlich, dass ich keine Angst hatte und einfach stehen blieb. Ich nährte sein altes Verhalten nicht, aber ich hieß es auch sicherlich nicht gut. Eigentlich konnte er nicht so viel mit mir anfangen, aber gerade dadurch wurde seine Neugier geweckt, wer ich eigentlich war. Und sein Interesse war schließlich stärker als seine sogenannte Wut, die er über die Jahre gelernt hatte einzusetzen, um die Leute auf Distanz zu halten. Ich musste genau zuhören und sein Energiefeld scannen, um seine Fragen zum richtigen Zeitpunkt beantworten zu können. Weil dieses Pferd eigentlich um Hilfe bat. Aber seine Angst saß so tief, dass er schon beim geringsten Anstoß seinen Verteidigungsmechanismus vollständig einsetzte. Es war also eine Frage der Geduld und der Wiederholung.

Nach einigen Tagen durfte der Wallach dann mit mir hinaus auf eine kleine Wiese, damit ich gefühlsmäßig mit ihm in Kontakt bleiben konnte. Ich setzte mich mitten auf die Wiese auf einen Stuhl mit einem Buch und ließ den Wallach frei laufen. Er wollte nicht, dass ich dort saß und versuchte, mir das auf verschiedene Arten zu erklären: Er kam drohend mit seinen Ohren im Nacken auf mich zu. Danach ging er auch wieder sofort von mir weg, und dann stand er in einiger Entfernung und sah mich an. Oder er lief etwas unbehaglich in großen Kreisen um mich herum, während er den Kopf schüttelte. Diese Szene wiederholte sich lange Zeit. Aber er hatte "das Pech", dass ich fühlte, dass seine Angst größer war als sein strammes, dominantes Verhalten. So saß ich weiter geduldig und nach ein paar Stunden kam er näher und näher zu mir heran, um zu grasen. Er fing auch an, mehr aufzusehen und Kontakt mit mir aufzunehmen. Schließlich konnte ich seinen Kopf berühren und es schien, als hätte er die Botschaft verstanden und das Kriegsbeil in sich begraben. Ich konnte sein Halfter greifen und dann ging ich mit ihm eine Runde auf der Weide. Er hatte mich als Führer akzeptiert. Das war schon ein großer Schritt in seiner Situation.

Die nächsten Tage ging ich Schritt für Schritt mit ihm an die Arbeit. Das Pferd war früher schon einmal geritten worden, also legte ich einen Sattel auf und auch das klappte mit viel Geduld und Vertrauen. Der Wallach kam langsam aus seinem Schneckenhaus heraus, auch wenn er alles sehr gut im Auge behielt. Aber das Treten oder das Zudrehen der Hinterhand gehörten der Vergangenheit an. 

Ein paar Wochen später kam der Besitzer, um das Pferd mit seiner Schwiegertochter abzuholen. Als er zu seinem Wallach ging, reagierte das Pferd begeistert und es war brav. Der Bauer war sprachlos. Ich gab ihnen den Rat, alles in Ruhe zu machen und nichts zu erzwingen. Das Pferd hatte nämlich einen starken Charakter. Sie mussten ihm konsequent und liebevoll seine Grenzen klar aufzeigen. Dann wusste der Wallach wieder, woran er war. Seine Schwiegertochter sattelte das Pferd, stieg auf und ritt mit ihm nach Hause. Es war dem Besitzer inzwischen klar geworden, dass es mehr braucht, um ein Pferd zu führen, als einfach nur der Chef zu sein. Bei der Arbeit mit Pferden ist das eben nicht der Zweck der Sache. Es ist ja nicht umsonst ein "edles Tier" ...


Traue dich, an deine eigenen Fähigkeiten zu Glauben 

Ein Pferd akzeptiert immer seine Situation im Jetzt. Ganz gleich, ob es Angst hat oder zufrieden ist ... Aber es wird deutlich in Körpersprache und Signalen zeigen, wenn es etwas stört. Und dann kannst du dich als Mensch, aus deinem Herzen heraus, mit deinem Pferd verbinden. Denn aus der Liebe deines Herzens heraus hast du ein kraftvolles Energiefeld. Stark genug, um dein Pferd wieder aufzurichten und ihm aus einer schwierigen Situation herauszuhelfen. Auf diese Weise kannst du auch seine Selbstheilungskräfte und sein inneres Feuer aktivieren. Dies erfordert bedingungsloses Selbstvertrauen und Geduld. Es geht darum, an dich selbst und an dein Pferd zu glauben.

Wenn du tief mit deinem Selbstvertrauen verbunden bist, dann stimmt einfach alles ... und kannst du dir selbst in Zusammenarbeit mit deinem Pferd, aus reinem Wissen und Gefühl, ohne emotionale Ballast vollkommen vertrauen. Selbstvertrauen ist ein Seinszustand, der natürlicherweise in jedem Lebewesen vorhanden ist. Es ist jedoch im einen stärker entwickelt als im anderen. 

Pferde und Menschen können sich in dieser Hinsicht gegenseitig unterstützen. Es findet eine Wechselwirkung statt, die auf einer klaren Struktur für beide basiert. Traue dich, an deine eigenen Fähigkeiten zu glauben. Du weißt doch, dass es eine Antwort gibt, wenn ein Problem auftritt. Und du weißt, dass du bewusst oder unbewusst von deiner Seele darauf hingewiesen wirst ... Du weißt, dass alle Möglichkeiten auf deiner Lebenslinie bereitliegen. Und die Kunst besteht darin, das Vertrauen niemals zu verlieren. Aus Selbstachtung.